little talks - #345
Thomas Lackner
Thomas Lackner arbeitet – unter anderem – mit Menschen, die öffentlich sprechen. Sie halten Reden, leiten Meetings, gestalten Präsentationen oder Keynotes.
In dieser Ausnahmesituation, unter „Beobachtung“ zu stehen, zeigen sich oftmals dieselben Muster. Der Körper wird fest und der Atem flach. Die Stimme klingt dünn oder zittrig. Und selbst vor den Sätzen macht die Nervosität keinen Halt. Sie verschachteln sich oder finden kein schlüssiges Ende. Worte stolpern.
Doch diese Symptome von Lampenfieber sind genau so wenig unvermeidliches Schicksal wie ungünstige Muster, die uns bisher durchs Leben getragen haben, aber authentischer Kommunikation bei öffentlichen Auftritten nicht mehr dienlich sind.
Lieb gewonnene Muster und Gewohnheiten werden oft mit Authentizität verwechselt. Doch Authentizität bedeutet für Thomas Lackner, frei und unverstellt zu kommunizieren, Körper und Stimme ausdrücken zu lassen, was wir denken und fühlen, passend zur Rolle, die wir im Augenblick der jeweiligen Begegnung verkörpern.
Thomas Lackner beruft sich in seinen Trainings nicht nur auf Bücherwissen oder eine pädagogische Ausbildung, sondern auf viele Erfahrungen, die er in seinem beruflichen Leben als öffentlich Sprechender selbst gemacht hat; ob im Radiostudio des ORF, vor der Fernsehkamera, auf der Bühne als Schauspieler oder Moderator oder als Speaker.
Im Podcast-Interview spricht Thomas Lackner mit Podcast-Host Robert Pacher über Stimme und Körper, über Authentizität im Sprechen, über die Rolle von Mustern in der Kommunikation, über die Arbeit im Theater und im Radio, über ein Gedicht von Hermann Hesse (Stufen) und vieles mehr.
Thomas Lackner
© Foto: Andreas Gilgenberg