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little talks - #342

Markus Reitshammer

Markus Reitshammer beobachtet seit dreißig Jahren, wie Technologie entsteht, gehypt wird, implodiert und dann doch bleibt. Als Gründer von Re – Systems in Innsbruck betreut er Unternehmen im IT-Bereich und betreibt zusätzlich eine eigene lokale Cloud. Was ihn antreibt, ist die Frage nach Souveränität: Wer trifft die Entscheidungen? Und auf welchem Fundament?

Dabei zieht er eine klare Linie zwischen dem aktuellen KI-Hype und der Dotcom-Blase. Er beschreibt, was passiert, wenn Menschen viel tun und trotzdem nirgendwo ankommen. Diesen Zustand nennt er bewegten Stillstand. Und er spricht darüber, warum Europa stärker ist, als es selbst glaubt, und warum Selbstvertrauen eine Ressource ist, keine Eigenschaft.

Am Ende kommt er auf Dr. Michael Förtsch zu sprechen. Dr. Förtsch ist maßgeblich bei einer Technologie beteiligt, die mit Licht rechnet. In den neunziger Jahren galt sie als undenkbar. Dreißig Jahre später ist sie Realität. Für Markus ist das ein Beweis dafür, was entsteht, wenn jemand trotz allem weitermacht.

Im Podcast-Interview sprechen Markus Reitshammer und Podcast-Host Robert Pacher über digitale Souveränität, den KI-Hype, bewegten Stillstand und die Frage, wie viel Selbstvertrauen Europa braucht, um wirklich anzukommen.


Markus Reitshammer

Inhaber Re – Systems & Podcaster


© Foto: Re – Systems

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